(Teil 5 hier)
Dieser Post behandelt den letzten Tag der amerikanischen Weihnachtszeit und somit auch den letzten Post dieser Reihe.
Während in Deutschland noch am 26. der Zweite Weihnachtstag gefeiert wird, ist hier nach dem "Ersten" Weihnachtstag alles vorbei. Dafür beginnt er aber auch schon ganz schon früh...
Alle stehen früh auf, schließlich warten unten im Wohnzimmer die Geschenke. In meiner Gastfamilie gibt es die Tradition, am Weihnachtsmorgen frisch gepressten Orangensaft zu trinken und dann ins Wohnzimmer zu gehen und die Geschenke auszupacken. Ein großer Unterschied zu Deutschland (neben dem Fakt dass die Geschenke am Morgen des 25. geöffnet werden) sind die Weihnachtsstrümpfe. Jedes Familienmitglied hat seinen Weihnachtsstrumpf am Kamin hängen, in dem dann Kleinigkeiten drin sind, wie Süßigkeiten, kleine Spiele (zum Beispiel ein Kartenspiel), Nagellack oder andere kleine Sachen, die in einen "Strumpf" passen, das ist ähnlich wie bei uns der Schuh zu Nikolaus (die Tradition gibt es hier zum Beispiel gar nicht).
Dann geht es zu den größeren Geschenken über. Erst die Geschenke, die "Santa" (Santa Claus=Weihnachtsmann) gebracht hat, und dann die Geschenke, die die Familienmitglieder sich untereinander schenken.
Nachdem wir die Geschenke ausgepackt haben, sind wir am Mittag zu den Großeltern gegangen, wo es noch mehr Geschenke gab. Etwa eine Stunde später kamen dann die anderen aus der Familie und es gab ein großes Familienessen. Ich weiß, dass die meisten Austauschschüler sagen, sie haben an Thanksgiving riesige Mengen gegessen und dass das ja sowieso das "Fest des Essens" ist und hier auch so wahrgenommen wird. Ich, für meine Person, habe an diesem Weihnachtstag circa 100x mehr gegessen als an Thanksgiving. (Mag an dem Fakt liegen, dass an Thanksgiving der Schwerpunkt auf dem Truthahn liegt, und ich ja Vegetarierin bin...). Jedenfalls war es ein sehr schönes Weihnachtsfest und eine sehr schöne Weihnachtszeit hier in Amerika und ich bin froh, dass ich diese Erfahrung machen durfte.
xoxo,
Marina.
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